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Atmen wie die Babys 31. Juli 2008

Posted by Tina in Uncategorized.
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Eine der wichtigsten Quellen unserer Lebensenergie ist die Luft, die wir atmen, der Sauerstoff, den wir aufnehmen. In der Sportlerszene ist das schon lange bekannt, denn fast alle Arten von Doping haben das Ziel, dem Körper mehr Sauerstoff zur Verfügung zu stellen, weil dieser dann leistungsfähiger ist. Wer aber die Kunst des Atmens richtig beherrscht, der kann auf solche Tricks verzichten und hat das beste Rezept, um entspannt, fit und gesund zu bleiben.

Den perfekten Atemrhythmus können wir bei Babys beobachten. Sie atmeen tief und gleichmäßig, der Bauch hebt und senkt sich, die Seiten bewegen sich mit. Schultern und Nacken bleiben locker und entspannt. Im Lauf der Jahre verlernen wir diese Atemtechnik durch unsere Lebensgewohnheiten. Häufiges Sitzen und enge Hosen zwängen Bauch und Zwerchfell ein und machen die Atmung immer flacher. Wir nutzen nicht mehr die volle Kapazität, um unsere Lunge zu füllen und atmen nicht komplett aus.

Beim Autogenen Training wird zum Beispiel genau das trainiert. Man atmet bewusst ein und aus und füllt seine Lungen mit jedem Atemzug bis zum Ende. Am besten kann man sich darauf konzentrieren, wenn man sich mit geschlossenen Augen vorstellt, wie Wind über ein Getreidefeld weht. Der Wind ist die Luft, die wir atmen und das Feld sind unserer Lungenflügel. Mit jedem Atemzug neigen sich die Gräser langsam und richten sich wieder auf. Der Wind bläst mit ruhier Kraft über das ganze Feld und bringt so das Korn in eine gleichmäßige Auf- und Abbewegung.

Eine ruhige und effektive Atmung ist das beste Rezept für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Eine tiefe Bauchatmung stimuliert die inneren Organe, sie verbessert Durchblutung, Zellstoffwechsel, Immunabwehr und Verdauung. Wer unter Asthma und Bronchitis leidet, kann so Anfällen und Atemnot vorbeugen. Die Atmung wirkt zudem direkt auf die Psyche: Stress zum Beispiel zeigt sich meist mit unregelmäßigem oder beschleunigtem Rhythmus. Umgekehrt ist es fast unmöglich, in Stress zu geraten, wenn man bewusst ruhig atmet. Eine ruhige Atmung und Stress schließen sich gegenseitig aus.

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Kommentare»

1. BigKatja - 7. August 2008

Interessanter Beitrag, ich wusste gar nicht dass wir als Babys korekt atmen und danach diese Atmentechnik verlernen. Also deshalb habe ich manchmal den Eindruck dass ich nicht genug Luft einatmne? Gruss

2. Carolin - 14. August 2008

darum ist es gut, wenn man gestresst ist oder ein Panikattak hat, in einer Plastiktüte zu atmen. so kann man tief atmen…

grüsschen

3. Super Stefi - 27. August 2008

Ich habe immer geglaubt,dass Babys nicht genug Luft einatmen. Danke für den interessanten Beitrag, den ich gern gelesen habe. Ich werde ab und zu eine kleine Pause machen, um korekt zu atmen.

Liebe Grüsse

4. Biank - 8. September 2008

Natuerlich wusste ich auch dass Babys eine andere Methode zum atmen haben, aber ich wusste nicht dass es die richtige ist und dass wir nicht richtig atmen. Gruss

5. Richard Friedel - 29. Januar 2009

Asthma: die Rolle der Autodidaktik Bei der orthodoxen Asthmabehandlung spielt die Angst eine große Rolle. Wie man aus der modernen kognitiven Psychologie erfährt, lässt sich die Beurteilungsbasis, d.h. die Verankerungsheuristik durch Angst beeinflussen, so dass die Meinung eines Patienten und auch eines Arztes für Unbeteiligte nicht mehr nachvollziehbar ist.

Die Medizin präsentiert sich als vollendete Quelle des Wissens über die Atmung, was offensichtlich nicht stimmt, weil eindrucksvolle Atemlehren der sicherlich als großes Kulturvolk geltenden Japaner und andere orientalischen Bevölkerungsgruppen fleißig übersehen werden. Die psychologische Verankerung ist falsch.

Weiterhin ist die Medizin zu sehr anatomisch. Die üblichen Bilder und Diagramme in Büchern aller Art zeigen keinen Datenpfad zwischen Lunge und z. B. Bauch. Jedoch ist die Wichtigkeit eines solchen Datenflusses zwischen Lunge und Bauch aus Beschreibungen der Atmungspumpe und insbesondere der respiratory pump leicht zu entdecken, wo es heißt, dass beim Einatmen der Druck im Bauchraum steigt. Für den wissenschaftlich denkenden und verantwortungsvollen Arzt wäre es also mehr als nahe liegend, orientalische Lehren zur Verbesserung der Atmung mit Betonung des Gefühls im Bauch, wie z. B. das so genannte Taden-Atmen, zu untersuchen, weil dem Asthmatiker mit seiner mangelnden Einatmung hier geholfen kann. Der Patient könnte wohl zum Selbstdenker werden und nicht mehr das Selbstlob des Medizinbetriebs mit der Einstufung von Arzneien als „evidenz-basiert“ statt alternativ oder komplementär akzeptieren. Mit chronifizierender Entlastung schwächen diese Arzneien mindestens potentiell die Stärke der Atmungsorgane zur Überwindung des Widerstandes in den Atemwegen.
Richard Friedel s3e0101@mailin.lrz-muenchen.de


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