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Pflaumen als Heilobst 27. August 2008

Posted by Tina in Ernährung.
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Pflaumen finden sich seit mehr mehreren Tausend Jahren auf der Speisekarte des Menschen Das Steinobst ist eine Energiespender, denn es es ist kalorienreich und enthält viele Vitamine und Ballaststoffe, die gut für den Darm sind. Pflaumen helfen bei Völlegefühl, Sodbrennen und können sogar Nervosität und Stress hemmen. Die Römer brachten das Steinobst aus Kleinasien nach Europa. Ihr Ruf als Heilobst ist so alt wie die Früchte selbst. In den Gräbern Ägyptens fanden sich Pflaumen als Vorrat für das Leben danach. Sie galten als nährstoffreich und hielten sich als getrocknete Energiequelle über Monate: ein Proviant für die Reise ins Jenseits ebenso wie für den Karawanenweg durch die Wüste. Im alten Griechenland lobten Ärzte die abführende Wirkung der Pflaume, und auch der Römer Marcus Valerius Martial dichtete: „Nimm Pflaumen für des Alters morsche Last, denn sie pflegen zu lösen den hart gespannten Bauch.“

Heute schließen sich Ärzte dem an. Die Schale der Pflaumen steckt voller Ballaststoffe und Sorbit – das bringt den Darm auf Trab. Die Ballaststoffe beschwichtigen darüber hinaus einen Reizmagen mit Sodbrennen und Völlegefühl. Gegen diese Beschwerden sollte das Obst nicht roh verzehrt werden, sondern gedünstet: Die Fruchtsäuren im rohen Obst können empfindliche Mägen reizen.

 

Pflaumen enthalten viele Vitamine und stärken die Abwehrkräfte. Sie enthalten außer Provitamin A, Vitamin C und E fast alle B-Vitamine, die sie auch im Vital Shop finden können. Letztere sind wichtig für einen gesunden Stoffwechsel und ein intaktes Nervensystem. Auch die Spurenelemente Zink und Kupfer helfen bei nervöser Unruhe. Tipp: Bei Nervosität oder Stress ein paar Pflaumen oder Zwetschgen essen. Praktisch fürs Büro sind Trockenpflaumen. Durch den hohen Fruchtzuckeranteil (bis zu 25 Prozent) liefern sie rasch Energie. Allerdings enthalten sie mehr Kalorien als das rohe Obst: Auf 100 Gramm kommen etwa 225 Kilokalorien. Getrocknete Pflaumen enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, Polyphenole genannt, Kalzium, Phosphor, Vitamin K und Bor – wichtig für den Knochenstoffwechsel. Laut Studien können Trockenpflaumen möglicherweise einer Osteoporose vorbeugen. Ob dies auch bei Frauen nach den Wechseljahren gilt, untersuchen derzeit US-Forscher von der Florida State University.

Weil sie so viele Polyphenole und Antioxidantien enthalten, sagt man Pflaumen einen Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach. Backpflaumen stehen in den USA auf der Liste der Lebensmittel, die man zur Krebsvorbeugung essen sollte. 150 Gramm am Tag sind genug – sonst drohen Durchfall und Blähungen.

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Kommentare»

1. Jürgen - 28. August 2008

Ich freue mich das zu hören. Ich esse viele Pflaumen, aber meine Frau sagt immer, dass sie zu viel Zucker enthalten. Wenn man Bananen und Trauben hinzufügt ist es eine Katastrophe für sie.

LG

2. Biank - 8. September 2008

Es ist dass erste Mal dass ich so eine Sache lese, bis jetzt wusste ich gar nicht das Pflaumen so gesund sein koennen und vielfaeltig wirken kann. Danke, Alles Gute


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