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PMS und was man dagegen tun kann 29. Oktober 2008

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung.
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Fast die Hälfte der Frauen wissen was jeden Monat auf sie zukommt. Leichte Stimmungsschwankungen,leichte Depression, Müdigkeit, Erschöpfung . Das prämenstruelle Syndrom kommt  vorm Einsetzen der Menstruation vor.

Das PMS  hat viele Erscheinungsformen. Wer betroffen ist, wird in der zweiten Zyklushälfte, also in den 14 Tagen vor Einsetzen der Menstruation, davon befallen. Drei bis acht Prozent davon sogar so stark, dass sie unter PMDS, der prämenstruellen dysphorischen Störung leiden und sie sogar in ihrem Job und ihrem sozialen Umfeld durch die Regelschmerzen wesentlich beeinträchtigt werden. Es gibt leider keine Heilmittel.  Das liegt wahrscheinlich an den über 100 Symptomen, die mit dem PMS auftreten. Besonders Kopf- und Unterleibsschmerzen, Abgeschlagenheit, Reizbarkeit und Weinerlichkeit. Auch plötzliche auftretende Akne, Rückenschmerzen, Schwellungen im Gesicht, am Bauch und den Beinen sowie Schlaf- und Konzentrationsprobleme sind typische Anzeichen für PMS – wenn die Symptome in besagtem Zeitfenster auftreten. Auch wenn es aufgrund der Vielzahl und unterschiedlichen Stärke der Symptome keine Standardtherapie gibt, kann man einiges gegen PMS tun:

Vermeide in den Tagen vor der Menstruation salzreiche Speisen, Alkohol, Koffein und zuviel Schokolade. Insbesondere Koffein entzieht dem Körper Wasser und verstärkt dadurch bestimmte Symptome

Trink viel stilles Mineralwasser, so dass der Körper wichtige Nährstoffe erhält. Kamillen- und Melissentee sind ebenfalls zu empfehlen, da sie beruhigende Wirkstoffe enthalten.

Nimm gegen Bauch- und Rückenschmerzen ein heißes Bad. Ein Badezusatz (z. B. Lavendel) trägt zur Entspannung bei.

Achte auf eine genügende Magnesium-, Kalzium-, Vitamin A- und D- sowie Zinkzufuhr. Magnesium hilft bei Migräne, Verdauungsproblemen und Ängstlichkeit, Kalzium spielt eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung von Botschaften im Gehirn (Stimmungsschwankungen!) und wirkt am besten zusammen mit Vitamin D, Zink unterstützt das Immunsystem und arbeitet besonders effizient in Kombination mit Vitamin D.

Auch wenn es schwer fällt – beweg dich! Entspannender Sport wie Spazierengehen, leichtes Joggen, Schwimmen und Radfahren erhöhen die Durchblutung und lösen Krämpfe in der Gebärmutter. Allerdings nicht übertreiben!

Entspannungsübungen (Autogenes Training, Yoga) hilft bei Gereiztheit und Empfindlichkeit. An pflanzlichen Stoffen verspricht insbesondere das Johanniskraut Linderung der Symptome.

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