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Rationales und assoziatives Denken 2. Dezember 2008

Posted by Tina in Uncategorized.
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Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Arten die Welt zu beschreiben. Logisches bzw. rationales Denken ist eine Errungenschaft des modernen Menschen, der im Laufe der Jahrhunderte gelernt hat, seine Umwelt analytisch zu betrachten und zu beschreiben. Gegen diese Art der Beschreibung spricht nichts, solange nicht in Vergessenheit gerät, dass es auch eine andere Art des Denkens gibt, das schon wesentlich älter ist. Der moderne Mensch neigt zu der Einschätzung, dass die Menschen früher dumm und unwissend waren, weil sie keine Autos und Flugzeuge bauen konnten, doch diese Ansicht ist grundlegend falsch. Gerade weil ihnen die Errungenschaften des modernen Menschen nicht zur Verfügung standen, waren sie darauf angewiesen, auf anderen Gebieten die Fähigkeiten zu erwerben, die ihnen ein Überleben ermöglichten. Archäologen und Historiker haben vielleicht den bestens Überblick über die erstaunlichen Leistungen, die Menschen früher ohne große Hilfsmittel vollbracht haben.

Das rationale Denken beschreibt die Welt in unmittelbar erkennbaren Zusammenhängen. Schaut man, welche Begriffe zugeordnet werden, dann fallen einem logisch denkenden Menschen zum Thema „Pfefferminze“ folgende Begriffe ein: Pflanze, Tee, Medizin. Dem assoziativem Denken entsprechen aber andere Begriffe: Sonne, Eisen, Warm.

Wie sind diese unterschiedlichen Denkweisen zu verstehen. Gibt es eine richtige und eine falsche Denkweise, eine kluge und eine dumme Logik? Nein, es gibt sie nicht. So richtig, wie die rationale Beschreibung der Dinge ist, so richtig ist ihre assoziative Beschreibung. Natürlich ist Minze eine Pflanze, aber sie besitzt eben auch einen ihr zugeordneten Himmelskörper, ein ihr zugeordnetes Element und eine Temperatur. Diese Zusammenhänge sind nicht logisch entwickelt, sondern durch Beobachtung entstanden. Ärzte, Heiler und Wissenschaftler haben über Jahrtausende hinweg Zusammenhänge beobachtet, analysiert und kategorisiert. Heilpflanzen werden so in bestimmte Kategorien eingeordnet, die es dem Anwender einfacher machen, ohne Beipackzettel ihre Wirkung zu bestimmen. Ganz simpel könnte man formulieren, dass Krankheiten mit den Heilmittel kuriert werden können, die aus der gleichen Klasse stammen. Klingt nicht dumm, oder?

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