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Richtiges Atmen 23. Februar 2009

Posted by Tina in Uncategorized.
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Eine der wichtigsten Quellen unserer Lebensenergie ist die Luft, die wir atmen, der Sauerstoff, den wir aufnehmen. In der Sportlerszene ist das schon lange bekannt, denn fast alle Arten von Doping haben das Ziel, dem Körper mehr Sauerstoff zur Verfügung zu stellen, weil dieser dann leistungsfähiger ist. Wer aber die Kunst des Atmens richtig beherrscht, der kann auf solche Tricks verzichten und hat das beste Rezept, um entspannt, fit und gesund zu bleiben.

Den perfekten Atemrhythmus können wir bei Babys beobachten. Sie atmeen tief und gleichmäßig, der Bauch hebt und senkt sich, die Seiten bewegen sich mit. Schultern und Nacken bleiben locker und entspannt. Im Lauf der Jahre verlernen wir diese Atemtechnik durch unsere Lebensgewohnheiten. Häufiges Sitzen und enge Hosen zwängen Bauch und Zwerchfell ein und machen die Atmung immer flacher. Wir nutzen nicht mehr die volle Kapazität, um unsere Lunge zu füllen und atmen nicht komplett aus.

Beim Autogenen Training wird zum Beispiel genau das trainiert. Man atmet bewusst ein und aus und füllt seine Lungen mit jedem Atemzug bis zum Ende. Am besten kann man sich darauf konzentrieren, wenn man sich mit geschlossenen Augen vorstellt, wie Wind über ein Getreidefeld weht. Der Wind ist die Luft, die wir atmen und das Feld sind unserer Lungenflügel. Mit jedem Atemzug neigen sich die Gräser langsam und richten sich wieder auf. Der Wind bläst mit ruhier Kraft über das ganze Feld und bringt so das Korn in eine gleichmäßige Auf- und Abbewegung.

Eine ruhige und effektive Atmung ist das beste Rezept für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Eine tiefe Bauchatmung stimuliert die inneren Organe, sie verbessert Durchblutung, Zellstoffwechsel, Immunabwehr und Verdauung. Wer unter Asthma und Bronchitis leidet, kann so Anfällen und Atemnot vorbeugen. Die Atmung wirkt zudem direkt auf die Psyche: Stress zum Beispiel zeigt sich meist mit unregelmäßigem oder beschleunigtem Rhythmus. Umgekehrt ist es fast unmöglich, in Stress zu geraten, wenn man bewusst ruhig atmet. Eine ruhige Atmung und Stress schließen sich gegenseitig aus.

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