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Welche Kosten sind für eine Haartransplantation zu erwarten? 29. Mai 2017

Posted by Tina in Haarausfall.
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Bei Männern sind in unserer Zeit korrigierende Schönheits-OPs kein Tabu mehr. Der beliebteste Eingriff ist hierbei die Eigenhaarverpflanzung, da diese sich als dauerhaft nachhaltig erwiesen hat.

Ist das Interesse an einer Haarversetzung erst einmal geweckt, ergeben sich unausweichlich einige wichtige Fragen: Welche Kosten entstehen bei einer Verpflanzung von Eigenhaaren? Wie setzt sich der Preis zusammen? Kann die Haar-OP in einem anderen Land bei ebenso hoher Qualität wie in Deutschland, jedoch mit geringeren Kosten realisiert werden? Welches Land ist derzeit für Haartransplantationen besonders geeignet? Eine übersichtliche Darstellung aller Faktoren, die auf den Preis einer Eigenhaartransplantation Einfluss haben finden Sie hier.

Haarverlust ist in Europa weit verbreitet

15 Millionen Betroffene! Beim Phänomen deutlich vermehrten Haarausfalls sind Männer im Vergleich zu Frauen wesentlich öfter betroffen. Die Hauptursache ist in den meisten Fällen die ‚Alopecia‘ beziehungsweise ‚androgenetische Alopezie‘ – der erblich bedingte Haarausfall. Wissenschaftliche Studien haben zudem bewiesen, dass in Europa ungefähr 60 bis zu 80 Prozent aller Männer darunter leiden – Quelle: http://haarerkrankungen.de/therapie/alopeciaandrogenetica_m.htm.

Haarausfall zeigt sich speziell bei jüngeren betroffenen Männern zum Beispiel durch deutliche Geheimratsecken, die schleichend immer markanter werden. Eine andere Variante kann die kreisrunde Ausdünnung, ähnlich einer Tonsur im oberen Kopfbereich auf Alopezie hinweisen oder im bereits fortgeschrittenen Fall eine Glatze auftreten.

Medikamente sind nicht immer eine Lösung

Haarausfall kann zwar durch gewisse Medikamente wie beispielsweise Minoxidil oder Finasterid verlangsamt und im günstigsten Fall auch gestoppt werden. In den ausgedünnten und kahlen Bereichen können auf diese Weise allerdings keine neuen Haare ästhetisch nachwachsen.

Die Verpflanzung von Eigenhaaren hat sich dagegen seit geraumer Zeit bewährt und verspricht eine hohe Erfolgsquote. Da die Definition ‚androgenetische Alopezie‘ nicht als Krankheit anerkannt ist, sind Betroffene nicht durch die Kostenübernahme der Krankenkassen abgesichert. Wer also an eine Haar-OP denkt, muss mit einkalkulieren, dass die Kosten dieser Behandlung selbst zu tragen sind.

Wie setzt sich der Preis für eine Haartransplantation zusammen?

HINWEIS: Besonders in Deutschland wie auch zum Teil in anderen Ländern wie der Türkei wird eine Eigenhaartransplantation nach verpflanzten Grafts (Haarwurzeln) berechnet. Die zu verpflanzende Anzahl der Follikel hängt wiederum davon ab, welche Haar-Situation der Patient mitbringt.

Weitere Faktoren zur Berechnung der Gesamtkosten einer Haar-OP sind:
1. Die jeweilige Methode der Haarversetzung: nach F.U.E. (Einzel-Haargruppen-Entnahme) oder F.U.T. (auch Strip- oder Streifenmethode).
2. Erwartung oder Wunsch der Patienten – wie tief beziehungsweise hoch soll die zukünftige Haarlinie angelegt werden.
3. Wie dicht soll der ausgedünnte/kahle Kopfbereich ‚bepflanzt‘ werden?
4. Welche Größe besitzt beispielsweise die aktuelle Glatze? Davon ist die Anzahl der Haarfollikel (Grafts) abhängig, welche dem Donor-Areal (verbliebener Haarkranz) zu entnehmen sind.
5. Der Standort der Haarklinik/-praxis, wo die Haarversetzung durchgeführt wird (Deutschland oder im Ausland wie beispielsweise der Türkei).

1. Unterschiedliche Techniken für eine Eigenhaar-Versetzung
1.1 Die F.U.E.-Methode

Im Vergleich zur F.U.T.-Technik werden bei Anwendung der F.U.E.-Methode direkt aus dem Donor-Areal am Hinterkopf einzelne Haareinheiten extrahiert. Diese Grafts (Transplantate) werden auch als follikulare Haareinheiten bezeichnet. Hierbei entstehen nur ‚Mikronarben‘, die als winzige Punkte zurückbleiben und selbst bei äußerst kurz geschnittenen Frisuren von Dritten nicht zu erkennen sind. Deutlich sichtbare Narben sind somit ausgeschlossen. Die F.U.E.-Behandlung bei einer Eigenhaartransplantation gilt als besonders innovativ.

Fachärzte, die beispielsweise in der Türkei Verpflanzungen von Eigenhaaren vornehmen, bieten fast nur noch Behandlungen nach F.U.E.-Methode an. Im deutschsprachigen Bereich wird die F.U.E.-Technik jedoch noch nicht umfassend angewendet. Die Türkei erfährt in letzter Zeit leider ein Preisdumping durch viele türkische Haarkliniken/-praxen, wodurch der bisher exzellente Ruf der türkischen Haarspezialisten stark geschädigt wird.

Bei einer Haartransplantation sollte immer die Qualität wichtiger sein, als der finanzielle Aspekt. Du solltest also bei der Auswahl einer Klinik/Praxis für Eigenhaarversetzungen vorsichtig sein und Dir vorab umfassende Informationen beschaffen. In renommierten türkischen Instituten werden Grafts ab einem Euro/Stück versetzt. In westeuropäischen Ländern sowie in Deutschland verlangen dagegen viele Fachärzte je Graft vier Euro oder sogar mehr.

1.2 Die F.U.T.-Methode

Die F.U.T.-Technik ist speziell in Deutschland eine beliebte Methode zu Versetzung von Eigenhaaren. Die ‚Follicular Unit Transplantation‘-Technologie (F.U.T.) ist auch als Strip- oder Streifenmethode bekannt. Hierbei wird ein Strip (schmaler Streifen Haut) aus dem Haarkranz entfernt. Die benötigten Grafts werden anschließend aus dem Strip extrahiert und in den Empfangsbereich versetzt.

Als nachteilig erweist sich hierbei, dass stets eine schmale Narbe zurückbleibt. Diese verschwindet zwar später unter den nachwachsenden Haaren, kann jedoch bei Kurzhaarfrisuren von Dritten bemerkt werden. Bei einer Haarversetzung nach F.U.T.-Methode erwarten Dich in Deutschland je Graft etwa drei bis vier Euro Kosten. Bei türkischen Instituten zahlst Du circa einen Euro/Graft, wobei türkische Fachärzte diese Technik fast gar nicht mehr anbieten.

2. Erwartung oder Wunsch der Patienten an die neue Haardichte und Haarlinie

Ein weiterer wichtiger Faktor zur Kostenermittlung einer Haartransplantation ist die Erwartung der Patienten an die neue Haardichte sowie des neu definierten Haaransatzes/Haarlinie. Speziell bei jungen Personen besteht oft der Wunsch nach einer jugendlich-aggressiven Haarlinie. Hierfür sind dann deutlich mehr Grafts erforderlich, als bei konservativen Haaransätzen, die gewisse Geheimratsecken erlauben.

Jeder Facharzt hat in diesem Bereich eine individuelle Philosophie. Manche empfehlen den Patienten gerade/tiefe Haaransätze, andere eher eine rundliche/hohe Haarlinie. Wichtig ist allerdings, dass der Haarspezialist auch den noch kommenden Haarausfall mit einbezieht. Es macht wenig Sinn, wenn eine jugendliche Haarlinie im Alter noch besteht, dahinter jedoch wesentlich weniger Haare zu finden sind. Der Donor (Haarkranz) sollte immer ausreichend Haare zurückbehalten, die in späteren Jahren für eine weitere Eigenhaartransplantation zu nutzen sind.

3. Wie dicht soll der ausgedünnte/kahle Kopfbereich ‚bepflanzt‘ werden?

Je dichter die neuen Haare transplantiert werden sollen, umso mehr Grafts benötigt der Haarchirurg und umso mehr Kosten entstehen für eine Eigenhaarverpflanzung. Gerade in diesem Bereich müssen die Patienten ihrem Chirurgen vertrauen, da er mit den unterschiedlichen Haartypen bestens vertraut ist.

Feine Haarstrukturen decken weniger gut ab, also müssen mehr Haarfollikel extrahiert werden, als bei Personen, die kräftige Haare besitzen. Zudem ist der Kontrast zwischen Haut und Haar entscheidend. Helle Haare wirken bei blasser Haut dichter, als es dunkle Haare vermögen. Dunkle Haare auf heller Kopfhaut benötigen deutlich mehr Implantate, um die gleiche Illusion zu erzielen.

4. Welche Fläche muss mit Implantaten besetzt werden?

Logisch, je größer der ausgedünnte/kahle Bereich, umso mehr Haarfollikel sind gefordert. BEISPIEL: Eine Person mit Stirnglatze (10 x 10 Zentimeter) benötigt normalerweise im Durchschnitt etwa 3.500 Grafts, um eine natürliche ästhetische Optik zu erzielen. Für eine natürliche Haarlinie muss allerdings eine hohe Dichte angestrebt werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Haartransplantation nicht sofort auffällt. Es ist zudem möglich, etwa nach einem Jahr eine weitere geringere Auffüllung des Bereiches vorzunehmen, um die Dichte der Haare zu erhöhen.

5. Der jeweilige Standort der Haarklinik/-praxis

Eine Eigenhaarversetzung im türkischen Istanbul ist wesentlich günstiger, als zum Beispiel in Berlin/Deutschland. Ökonomisch gilt die Türkei derzeit als ‚Entwicklungsland‘, in dem Lohn- und Lebenshaltungskosten sowie Lohnnebenkosten relativ gering ausfallen. Da in Haarkliniken das Personal die größten Fixkosten ausmachen, liegt hierin somit der erste Grund für eine günstige Haartransplantation.

Darüber hinaus führen türkische Institute deutlich mehr Haarversetzungen pro Jahr durch, als wahrscheinlich sämtliche westeuropäischen Länder gemeinsam. Dadurch kommt der ‚Skaleneffekt‘ (economies of scale) – die Fixkosten je Eingriff fallen, weil die Anzahl der OPs steigt.

Um einen erfahrenen Haarchirurgen zu finden, eignen sich besonders Foren (Forum für Haartransplantation), Fragen nach Vorher/Nachher Fotos oder eventuell der Kontakt mit erfolgreich behandelten Patienten.

 

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Was tun bei Ohrenschmerzen 29. September 2009

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung.
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Schmerzen im Ohr sind nicht nur sehr unangnehm und störend, sie können auch sehr viele verschiedene Ursachen haben.

Die häufigsten Ursachen sind:

Eine Entzündungen des äußeren Ohres, die durch falsche Reinigungsmaßnahmen hervorgerufen werden können. Auch beim Schwimmen gelangen Bakterien oder Viren in das Ohr, die eine Entzündung nach sich ziehen können.

Als Folge einer Erkältung sind Entzündungen des Mittelohres. Von der Nasen- oder Rachenschleimhaut her kommt es zur Ausbreitung von Bakterien oder Viren auf das Mittelohr. Besonders häufig sind Kinder zwischen 3 und 8 Jahren betroffen.

Auch können Zahnschmerzen, die bis in das Ohr ziehen eine Ursache sein.

Eher selten aber dafür umso schmerzhafter sind Fremdkörper, wie z.B. Insekten, die in das Ohr eingedrungen sind.
Was kann man aber dagegen tun?

Bei leichten Entzündungen des äußeren Ohres kann man die Entzündung mit Glycerin oder Alkoholmischungen als Ohrentropfen behandeln. Dies kann auch vorbeugend angewandt werden.

Bei einer Mittelohrentzündung hingegen sollte sofort der Arzt konsultiert werden, da hier häufig eine Antibiotikabehandlung notwendig ist. Die Nase und der Rachenraum sollten mit abschwellenden Nasentropfen freigehalten werden. Außerdem wirkt Rotlicht positiv.

Häufige Ursachen
Entzündungen des äußeren Ohres. Durch falsche Reinigungsmaßnahmen oder durch Schwimmen gelangen Bakterien oder Viren in das Ohr.
Entzündungen des Mittelohres, häufig als Folge einer Erkältung. Von der Nasen- oder Rachenschleimhaut her kommt es zur Ausbreitung von Bakterien oder Viren auf das Mittelohr. Besonders häufig sind Kinder zwischen 3 und 8 Jahren betroffen.
Entzündung und evtl. Verschluss der Ohrtrompete, häufig als Folge einer Erkältung.
Ohrenschmalz, das den Gehörgang verstopft.
Zahnschmerzen, die bis in das Ohr ziehen.
Fremdkörper, z.B. Insekten, die in das Ohr eingedrungen sind.
Erfrieren der Ohrmuscheln, z.B. beim Wintersport.
Was Sie tun können
Bei leichten Entzündungen des äußeren Ohres : Behandeln und Vorbeugen mit Glycerin/Alkoholmischungen als Ohrentropfen.
Bei Mittelohrentzündung : sofort zum Arzt, hier ist häufig Antibiotikabehandlung notwendig. Nase und Rachenraum mit abschwellenden Nasentropfen freihalten. Positiv wirkt Rotlicht. Evtl. ein leichtes Schmerzmittel nehmen.
Bei Ohrtrompetenentzündung : Nase freihalten mit Nasentropfen. Kamillendampfbäder und Rotlicht helfen.
Bei Ohrenschmalz: kann mit speziellen Produkten mit Gummi-Ohrspritze aus der Apotheke aufgelöst und ausgespült werden; besser ist es einen Arzt aufzusuchen.
Bei Ohrenschmerzen durch Luftdruckveränderung : Bei geschlossenem Mund beide Nasenflügel zuhalten und vorsichtig mit der Nase gegen diesen Druck zu atmen.
Bei Erfrierungen an den Ohren: Erwärmen mit warmen Händen oder warmen (keinesfalls heißen!) Tüchern führt zu einem schnellen Abklingen der Schmerzen. Zur Vorbeugung die Ohren mit Fettsalbe schützen.

Hier werden Sie gesund!

Kranke Mütter müssen nicht aufhören ihre Babys zu stillen 27. September 2009

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung.
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Wenn Mütter nach der Geburt erkranken und auf Medikamente angewiesen sind, muss das nicht zwangsläufig heißen, dass sie ihre Babys nicht mehr stillen können bzw. sollten.

Denn für fast jede Diagnose lässt sich auch eine Therapie finden, die das Weiterstillen erlaubt. Zwar ist es besser möglichst auf Medikamente zu verzichten, weil sie in die Muttermilch übergehen können, dennoch sind bei schweren Erkrankungen Medikamente notwendig. Aber generell sollten stillende Mütter möglichst nur ein Medikament einnehmen, um die Nebenwirkungen zu begrenzen.

Rauchverbot führt zu weniger Herzinfarkten 23. September 2009

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung.
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Zwei am Dienstag, den 22.09. veröffentlichte Studien haben verblüffendes zu Tage gebracht. So hat das Rauchverbot in Kneipen und öffentlichen Gebäuden zu einem unerwartet deutlichen Rückgang von Herzinfarkten geführt. In Europa und Nordamerika gingen die Infarkte sogar um bis zu 30 Prozent zurück.

Somit ist das Leben vieler tausender Menschen in kurzer Zeit regelrecht gerettet worden, wie aus den Untersuchungen hervorgeht.

Bei Einführung der Rauchverbote in verschiedenen Ländern war ein solch positives Ergebnis nicht erwartet worden. Die beiden Studien bündelten die Resultate einzelner Erhebungen, in die insgesamt Millionen von Menschen einbezogen waren, und sogar auch manche die Maxda hatten.

Warnung vor verdorbenen Pilzen 19. September 2009

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung.
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Verdorbene, essbare Pilze sind die Hauptursache für Pilzvergiftungen. Leider lässt sich ein verdorbener Pilz nur sehr schwer erkennen, sodass fühlen und riechen oftmals nicht helfen.

Dabei kann ein leichter Druck auf die Kappe verraten, ob Steinpilze und andere Röhrlinge noch frisch sind. Die Kappte sollte weich und elastisch sein. Frische Pfifferlinge sind fest, gelbfleischig und eher trocken.

Zu Hause sollten die Pilze kühl, trocken und luftig gelagert werden. Am besten ohne Plastikverpackung im Gemüsefach des Kühlschranks. Denn sie bestehen zum größten Teil aus Wasser und Eiweiß. Dieses Eiweiß ist auch der Hauptgrund, dass pilze so leicht verderben können. Aufgrund des hohen Wasseranteils eignen sich Pilze übrigens nicht fürs Tiefkühlfach, da sie nach dem Auftauen ihre Form und Konsistenz gänzlich einbüßen.

Impfung für Babys 16. September 2009

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung.
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Neuen Forschungsergebnissen zufolge ist das Immunsystem von Babys robust genug für frühe Impfungen. Außergewöhnlich heftige Immunreaktionen sind daher nicht zu erwarten.

Was viele nicht wissen, ist dass das Immungedächtnis bereits von Geburt an sehr gut sehr gut funktioniert, so dass es auch sehr junge Säuglinge nach einer Impfung wirksam gegen aggressive Keime schützt.

Dafür müssten nur die Impfstoff-Formel und -Dosis angepasst werden, um eine ausreichende Antikörperreaktion zu erzielen. Die Sorge vieler Eltern, das junge Immunsystem zu überfordern, ist nach Einschätzung der Experten unbegründet. Das Risiko, dass das Kind durch einen gefährlichen Erreger schwer erkrankt oder stirbt, ist ungleich größer.

In den ersten drei Monaten nach der Geburt ist das Baby noch durch die Antikörper geschützt, die aus dem Blut seiner Mutter stammen. Danach entsteht den Angaben zufolge eine Lücke bis etwa zum 24. Lebensmonat. In dieser Zeit entwickelt sich das eigene Immunsystem des Kindes erst allmählich voll, und das Baby ist besonders anfällig für Infektionen. Aus diesem Grund sind Impfungen gerade in dieser Zeit sehr sinnvoll und wichtig.

Wie erkenne ich eine Blutvergiftung 12. September 2009

Posted by Tina in Übelkeit, Erschöpfung, Fieber.
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Symptome einer Blutvergiftung sind vor allem hohes Fieber und eine schwere Abgeschlagenheit.

Weitere Anzeichen für eine sogenannte Sepsis sind ein niedriger Blutdruck, Leistungsabfall und Bewusstseinstörungen, die sich beispielsweise als Unruhe oder Halluzinationen zeigen.

Der Krankheitsverlauf einer Blutvergiftung ist rasch: Wenn Patienten die Symptome bei sich beobachten, müssen sie so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen, denn Organversagen kann eine schnelle Folge der Sepsis sein. Der Arzt kann den Puls, den Blutdruck und die Organfunktionen beurteilen. Sollte er eine Blutvergiftung vermuten, muss der Patient ins Krankenhaus.

Wichtig ist, dass bis zur Behandlung keine Zeit verloren geht. Denn 60 Prozent der Krankenverläufe einer Blutvergiftung enden tödlich – zumindest bei Einweisungen auf eine Station für Innere Medizin. Eine Lungenentzündung ist mit etwa 70 Prozent die häufigste Ursache für eine Blutvergiftung, die zweithäufigste eine Infektion der Harnwege. Offene Wunden führen – entgegen aller Vermutungen – dagegen in den seltensten Fällen zu einer Sepsis.

Rosskastanien helfen bei chronischem Venenleiden 9. September 2009

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung, Durchfall, Fußschmerzen, Gliederschmerzen, Husten, Juckreiz.
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Die Samen der Gewöhnlichen Rosskastanie sind nicht nur ein bei Waldtieren beliebtes Futter oder eine gern gesehene herbstliche Dekoration. Sie werden auch für Heilzwecke genutzt, indem die wichtigste Wirkstoffgruppe, das Aescin, isoliert wird.

Der Rosskastanienextrakt hilft bei Beschwerden der chronischen Veneninsuffizienz, also bei schweren Beinen, Schmerzen, Schwellungen, Juckreiz, nächtlichen Wadenkrämpfen und Spannungsgefühl. Zu diesem Ergebnis kommen klinische Studien. Aescin soll die geschädigten Gefäßwände abdichten: So gehe weniger Flüssigkeit aus den Venen in das Gewebe über, die Bildung von Ödemen wird so vermindert und bestehende Ödeme in den Beinen gehen zurück.

Der Baum bietet aber noch mehr heilende Wirkstoffe:

Die Rinde ist reich an Gerbstoffen, die den Durchfall und hämorrhoidale Beschwerden wie Nässen und Juckreiz lindern können. Die Blätter haben ein ähnliches Inhaltsstoffmuster wie die Rinde. Aus ihnen wird unter anderem Hustentee zubereitet, so finden sie sich heute, ebenso wie die Blüten, manchmal in Tees oder in Extrakt-Präparaten gegen Venenleiden wieder. Die Blüten, die vor allem Aesculin und Flavonoide enthalten, werden zusammen mit der Rinde bei Hämorrhoiden eingesetzt.

Darüber hinaus ist die Verwendung der Kastanien als Amulett gegen Gicht beziehungsweise rheumatische Beschwerden immer noch bekannt:
Dabei werden sie entweder in der Hosentasche getragen oder unter die Bettmatratze gelegt.
Während einer Schwangerschaft dürfen Rosskastanien grundsätzlich nie verwendet werden. Hair for life

Bienenwachs und Leinöl für die Haut 5. September 2009

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung, Ernährung, Naturheilverfahren, Verstopfung.
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Zur Herstellung der Salbe mischt man 100 Gramm erhitztes Leinöl mit 15 bis 20 Gramm geschmolzenem Bienenwachs. Das ergibt nach Verrühren und Erkalten eine Salbe, die von Natur aus hautfreundlich ist. Leinöl und Bienenwachs besitzen eine ähnliche Zusammensetzung wie das Hautfett, das zum Schutz von den Talgdrüsen der Haut produziert wird.

Dünn aufgetragen, ist die Salbe wundheilend und schmerzlindernd sowie für Narbenbehandlungen geeignet. Dick aufgetragen, hat die Salbe eine ziehende Wirkung, zum Beispiel bei eingezogenen Splittern, eitrigen Furunkeln und Ähnlichem. Auch trockene, schuppige oder entzündete Haut wird durch diese Salbe positiv beeinflusst.

Auch für die Darmschleimhaut können Leinsamen sehr nützlich sein. So schützen gequollene Leinsamen durch ihre Schleimstoffe bei innerlicher Anwendung die Darmschleimhaut. Gequetschte Samen regen bei Verstopfung die Verdauung an, wenn sie mit reichlich Wasser eingenommen werden. Bei drohendem oder bestehendem Darmverschluss oder einer Verengung der Speiseröhre sollten die Samen dagegen nicht innerlich angewendet werden. Eine sehr gute Therapie die einen Permanent Make-up haben.

Weißer Hautkrebs 26. August 2009

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung, Hautausschlag, Schuppen.
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Jahr für Jahr erkranken etwa 100.000 Menschen neu an weißem Hautkrebs – und die Tendenz ist steigend. Erst im vergangenen Jahr haben Forscher angesichts der stetigen Zunahme an Neuerkrankungen ein Risiko-Profil für die Vorstufe der Krebserkrankung erstellt.

Es stellte sich heraus, dass hellhäutige Männer, die beruflich im Freien zu tun haben, besonders gefährdet sind. Mit 40 hat jeder Zweite von ihnen laut der Studie bereits eine Vorstufe des weißen Hautkrebses entwickelt.

Aber auch junge Menschen sind aufgrund von Wintersportaktivitäten und zunehmendem Reisefieber in Länder mit starker Sonnenbelastung zunehmend von der Krebserkrankung betroffen. Viel zu wenig Menschen haben Angst vor Hautkrebs, weil sie nicht wissen, dass auch der harmlos klingende weiße Hautkrebs eine Gefahr für Gesundheit und Leben darstellt und dass man daran sehr leicht erkranken kann.

Was ist weißer Hautkrebs und wie erkennt man ihn?

Weißer Hautkrebs ist eine epitheliale Krebserkrankung, die wenn sie rechtzeitig erkannt wird gut behandelt werden kann. Der Mediziner unterscheidet drei Arten. Im Falle eines Basalioms entwickeln sich keine Tochtergeschwülste.

Der Krebs kann überall am Körper auftreten und die befallenen Hautpartien und Knochen langsam zerstören. Eine operative Behandlung ist einfach möglich und verspricht gute Heilungsaussichten. Schuppige, raue Erhebungen auf der Haut deuten auf eine aktinische Keratose hin.

Die Behandlung richtet sich nach dem Tumorstadium. Wird die Therapie zu spät eingeleitet, kann sich ein Spinaliom entwickeln, das Metastasen bilden kann. Blutige Krusten und Knotenbildung ist dabei eine häufige Folge. Eine operative Behandlung mit anschließender Tumornachsorge ist dann erforderlich. Im Gegensatz zu seinem schwarzen Vertreter wird im Falle des weißen Hautkrebses kein Melanin in die betroffenen Hautpartien eingelagert.

Im Frühstadium äußert sich die Krebserkrankung durch leichte, oft nur wenige Millimeter große, Verhornungen auf der Haut, insbesondere an Körperstellen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind. Gerade die Stirn, die Nase, die Ohren, der Nacken und die Handrücken sollten regelmäßig auf Veränderungen hin untersucht werden, denn je früher der weiße Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind seine Heilungschancen.

Wie man dem weißen Hautkrebs vorbeugen kann:

Weißer Hautkrebs entsteht, wenn die Haut fortwährend Sonnenbelastung ausgesetzt ist. Die beste Waffe gegen die Entstehung der Erkrankung ist und bleibt deshalb der Sonnenschutz. Schon die Kleinsten sollten vor UV-Strahlen geschützt werden, denn der Grundstein für Hautkrebs wird bereits im Kindesalter gelegt. Eine Mütze und Kleidung, die möglichst viel vom Körper bedeckt, gehören zur Ausrüstung für jeden Strandurlaub. Ein weiteres Muss für Kinder ist eine wasserfeste Sonnencreme mit einem UV-A und UV-B Filter und einem Lichtschutzfaktor von 50.

Die Entstehung von Hautkrebs dauert in der Regel mehrere Jahrzehnte. Deswegen heißt es, auch dann auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten, wenn man den Kinderschuhen längst entwachsen ist.

Gerade auf Reisen in Länder mit starker Sonneneinstrahlung sollten die Urlaubsfreuden zwischen 11 und 15 Uhr in ein schattiges Plätzchen verlegt und ein Sonnenschutzmittel mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor verwendet werden. Männer mit lichtem Haar oder Geheimratsecken sollten zusätzlich ihren Kopf schützen und eine Kappe oder Mütze tragen. Hilfreich ist außerdem, alle zwei Jahre ein Hautkrebs-Screening in Anspruch zu nehmen, das ab dem 35. Lebensjahr von der Krankenkasse gezahlt wird.