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Impfung für Babys 16. September 2009

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung.
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Neuen Forschungsergebnissen zufolge ist das Immunsystem von Babys robust genug für frühe Impfungen. Außergewöhnlich heftige Immunreaktionen sind daher nicht zu erwarten.

Was viele nicht wissen, ist dass das Immungedächtnis bereits von Geburt an sehr gut sehr gut funktioniert, so dass es auch sehr junge Säuglinge nach einer Impfung wirksam gegen aggressive Keime schützt.

Dafür müssten nur die Impfstoff-Formel und -Dosis angepasst werden, um eine ausreichende Antikörperreaktion zu erzielen. Die Sorge vieler Eltern, das junge Immunsystem zu überfordern, ist nach Einschätzung der Experten unbegründet. Das Risiko, dass das Kind durch einen gefährlichen Erreger schwer erkrankt oder stirbt, ist ungleich größer.

In den ersten drei Monaten nach der Geburt ist das Baby noch durch die Antikörper geschützt, die aus dem Blut seiner Mutter stammen. Danach entsteht den Angaben zufolge eine Lücke bis etwa zum 24. Lebensmonat. In dieser Zeit entwickelt sich das eigene Immunsystem des Kindes erst allmählich voll, und das Baby ist besonders anfällig für Infektionen. Aus diesem Grund sind Impfungen gerade in dieser Zeit sehr sinnvoll und wichtig.

Gebärmutterhalskrebs auslösende Viren schon bei kleinen Mädchen 20. Mai 2009

Posted by Tina in Uncategorized.
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Mediziner aus Wien haben herausgefunden, dass Mädchen schon als Kleinkinder mit Viren infiziert sein können, die Gebärmutterhalskrebs auslösen. Und das noch lange vor einer möglichen Übertragung beim Sex.

Aus dem Grund gibt es neue Ansätze, ob es nicht sinnvoll wäre Mädchen bereits im Säuglingsalter gegen Gebärmutterhalskrebs zu impfen.  Für die Untersuchung wurden 110 Mädchen von 4 bis 15 Jahren auf Papillomviren getestet.
Das Ergebnis: knapp ein Fünftel der Kinder trugen solche Erreger bereits ins sich. Noch erschreckender: in drei Viertel der Fälle wurden riskante Virentypen nachgewiesen, die bei der Entstehung von Krebs eine Rolle spielen.

Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs wurde aber bewusst erst mit 12 Jahren eingeführt. Sonst ist das Risiko zu groß die Kinder zu verschrecken. Außerdem ist es recht schwierig ein kleines Mädchen über eine sexuell übertragbare, möglicherweise Krebs auslösende Krankheit aufzuklären, das noch mit Teddys und Puppen spielt.

Für gewöhnlich werden bei einer Infektion die Papillomviren durch das Immunsystem bekämpft und es kommt zu keiner Erkrankung oder wenn überhaupt zur Bildung von Warzen.
Da aber das Risiko, dass sich auch Krebs bilden kann besteht, hatte die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut im Frühjahr 2007 eine allgemeine Impfempfehlung für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren ausgesprochen.

Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs wirkt bei gut 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs, da sie vor den Viren HPV-16 und HPV-18 schützt.  Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 6000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, wovon 1700 sterben.