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Wunderheilung, Kontra 1. Oktober 2008

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung.
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Wunderheilung beruht nicht nur auf der besonderen Fähigkeiten der Heiler, sondern auch auf dem Vertrauen und Glauben der Kranken in diesen Personen. Eine holländische Studie wurde durchgeführt: 12 angesehene Wunderheiler wurden gerufen.

Zur Verfügung stellten sich 115 Klinikpatienten die an Bluthochdruck litten. Ein drittel von ihnen sollte durch mentale Fernheilung behandelt werden, das andere Drittel durch Handauflegen, die dritte Gruppe war die Kontrollgruppe, sie wurden nicht behandelt, was sie aber nicht wussten. Bei allen Personen sank der Blutdruck.

Die 2 Behandlungen (Handauflege und Fernheilen) waren also nich erfolgreicher als die Behandlung die gar nich stattfand.

Falsche Versprechungen können bei Hilfesuchenden falsche Hoffnungen erwecken. Wenn die Heilung nicht funktioniert behaupten die Heiler das sei von den „höheren Mächten“ so gewollt, das Karma der Patienten hat sie daran gehindert.

Geistheiler haben selten medizinische oder psychlogische Fachkenntnisse, sind also nicht in der Lage Störungen oder Erkrankune, für die Fachhilfe benötigt sein würde, zu erkennen. Paranormale Fähigkeiten der Heiler konnten bislang nicht bestätigt werden, obwohl Untersuchungen durgeführt wurden.

Wunderheiler wenden häufig Tricks an.  

Wissenschaftsjournalisten und Zauberkünstler haben aufgedeckt, daß die philippinischen Geistheiler, zu denen jährich 50.000 Kranke pilgern und die unerlaubterweise auch im deutschsprachigen Raum praktizieren, Taschenspielertricks anwenden.

Heilbehandlerlnnen ohne Heilerlaubnis werden in Deutschland mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bedroht, wenn sie nachweislich gewerbsmäßig tätig sind zur Feststellung,  Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen. Das gilt auch dann, wenn der Heiler nur „freiwillige Spenden“ nimmt. Einige Heiler, die sich auf spirituelle, übernatürliche Kräfte beriefen, wurden verurteilt. Auch der Betrug mit angeblichen Wundermitteln hat zu etlichen Verurteilungen geführt.

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Ärtze sind keine Heiler mehr 19. Juni 2008

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung.
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Bin ich früher zum Arzt gegangen, dann war seine Anwort, nach dem ich meine Beschwerden beschrieben hatte: “Das kriegen wir schon wieder hin”

Schon alleine die beruhigende und Zuversicht ausstrahlende Wirkung dieser wenigen Worte hat oft geholfen. Die Ärzte wussten damals noch viel mehr auf eine Art Placebo-Effekt zu vertrauen. Obwohl jedem Arzt bekannt sein sollte, dass mindestens 30% aller Erkrankungen schon alleine durch einen Placebo wieder verschwinden, baut man heute nur noch auf die Gabe von mehr oder minder wirksamen Medikamenten. Eine Diagnose beinhaltet nur noch selten eine Wahrnehmung der seelischen Verfassung des Patienten, sondern es werden nur noch Meßergebnisse ausgewertet.

Noch wenige Jahre und ich stelle mir den “Arztbesuch” folgendermaßen vor:

Sie gehen in den nächstgelegenen Supermarkt, ins Postamt oder den Drogeriemarkt und schieben in den dafür vorgesehenen Automat ihre Krankenversicherungskarte. Nach Auflegen der Hand ermittelt der Automat innerhalb weniger Sekunden Blutdruck, Gewicht, Herzfrequenz, Temperatur und Alter. Für sie unmerklich hat sich gleichzeitig noch eine Nadel mit einer Größe im Nanobereich in ihre Haut gebohrt und von dort eine Blutprobe genommen. Des weiteren befindet sich im oberen Bereich des Automaten ein Schlauch, in den sie hineinpusten, vergleichbar mit den Alkoholmessgeräten der Polizei.

Die nun ermittelten Ergebnisse werden mit den Daten auf Ihrer Chip-Card abgeglichen, mit einer weltweiten Datenbank synchronistiert und nach 3 Sekunden Wartezeit ausgewertet. Die Behandlungsempfehlung ist dann nach dem gewünschten Zielalter und aufsteigend nach dem jeweiligen Selbstkostenbeitrag sortiert sind. Sie müssen sich also nur noch selber aussuchen, wie viel Geld sie erübrigen können bzw. ob sie überhaupt älter als 65 Jahre werden wollen. Für alle, die sich für eine Therapie entscheiden, die ein Ableben vor Eintritt ins Rentenalter gewährleistet, gibt es als kleines Dankeschön ein Werbegeschenk ihrer Ortskrankenkasse bzw. dem Rentenversicherer, das zusammen mit den Medikamenten per Kurier bei ihnen zuhause eintrifft, noch bevor sie überhaupt wieder zurück sind. Sie erkennen das Paket an dem Aufdruck “carpe diem”.