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Körperliche Aktivität bringt auch den Geist in Schwung 9. Juni 2009

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung, Ernährung.
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Auch das Gehirn profitiert von körperlichen Aktivitäten. Schon ein täglicher Spaziergang verbessert die Durchblutung und stärkt nicht nur Kreislauf, Muskeln und Gelenke, sondern fördert auch die Leistungsfähigkeit der Grauen Zellen.

Man kann sowohl den Körper als auch den Geist gezielt aktivieren. Eine gute Versorgung mit Nährstoffen, spezielles Training und die Abwesenheit von Störfaktoren steigern in beiden Bereichen unsere Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus fördert körperliche Aktivität auch die geistige Fitness, wie immer mehr Studien belegen.

Es geht dabei aber nicht um schweißtreibenden Extrem- oder gar Leistungssport. Es geht viel mehr um moderaten Ausdauersport, der nicht nur Stress und Spannungen abbaut, sondern der auch die Gehirntätigkeit steigert. Schon ein Spaziergang pro Tag zeigt Wirkung, wie die Ergebnisse einer Studie an der Universität Calgary nahelegen.

Insgesamt schnitten die körperlich aktiven Frauen u.a. in puncto Gedächtnisleistung und Reaktionsfähigkeit deutlich besser ab als jene, die eher träge durchs Leben gingen. Einen besonderen Zusammenhang zwischen kognitiver Leistung und der maximalen Sauerstoffkapazität im Blut sowie dem Blutdruck konnten die Forscher dabei feststellen.

Ihre Annahme ist, dass Bewegung die Durchblutung im Gehirn fördert und damit auch die Versorgung mit Nährstoffen, die das Gehirn braucht, um Energie zu produzieren und leistungsfähig zu bleiben.

Die Empfindlichkeit für elektrochemische Signale steigt und die Weiterleitung dieser Reize funktioniert dann auch besser. Durch den Sport und die Aktivität wird die Neubildung von Neuronen, synaptischen Verbindungen und Rezeptoren angeregt und verstärkt. Bewegung führt – vor allem im mittleren Alter – zudem dazu, dass das Stresshormon Kortisol abgebaut wird und mehr entzündungshemmende Stoffe gebildet werden, die die Zelle vor Schäden schützen.

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Weißdorn fürs Herz 28. August 2008

Posted by Tina in Beschwerden und Behandlung.
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Wissenschaftler unter der Leitung von Ruoling Guo vom Institut für Alternativmedizin der Universitäten Exeter und Plymouth haben in einer Studie mit 855 Patienten die Wirkung von Weißdornextrakten überprüft. Die Untersuchungen ergaben, dass die Belastbarkeit von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz nach der Behandlung mit Weißdornextrakten gegenüber der Placebogruppe deutlich verbessert war. Sie waren nach Anstrengungen weniger kurzatmig oder erschöpft und benötigten weniger Sauerstoff.
Nur wenige Studienteilnehmer beklagten Nebenwirkungen wie leichte Übelkeit, Schwindel oder Magenschmerzen.

„Als Begleitung zur üblichen medizinischen Versorgung kann Weißdorn für Patienten mit einem schwachen Herzen zusätzlichen Nutzen bringen“, folgert Ruoling Guo.

In der Naturheilkunde gelten Tees und Tinkturen aus Weißdorn schon lange als effektive Herzmittel. Die kräftigende Wirkung der Blätter, Blüten und Früchte des weitverbreiteten Buschs konnten die Wissenschaftler der Cochrane Collaboration nun mit der großen Studienauswertung bestätigen.